Brücke Forschung - Schule

Im Netzwerk GenaU haben sich Schülerlabore an Forschungseinrichtungen und Hochschulen in Berlin und Brandenburg zusammengeschlossen. Für jede Altersstufe und jedes MINT-Fach (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft-Technik) lassen sich hier Experimentierkurse für ganze Schulklassen finden. Sie werden ergänzt durch weiterführende Arbeitsgemeinschaften und Lehrerfortbildungen.
 
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GenaU hingeschaut: das Extavium

Seit 2006 besuchten etwa 600 000 Neugierige jeden Alters das Extavium. Mit 300 000 Kindergartenkindern, Grund- und Oberschülern, Azubis, Studenten, Lehrern, Erziehern, Eltern und Großeltern haben die Tutoren des Extaviums Auge in Auge experimentiert. Ob es sich um den Selbstbau von Lochkameras oder Solarzellen handelt, ob erforscht wird, wie die Tiere ihre Welt sehen oder welche physikalischen Geheimnisse eine Eierschale in sich birgt, ob Küchenchemie, Glibberherstellung oder Raketenbau – etwa einhundert verschiedene Experimentierkurse wurden im Extavium mit der Zeit entwickelt. Oberstes Gebot ist stets, dass die Kurse viel Spaß machen und jeder etwas zu tun hat, dass sich Lebensweltbezüge aufzeigen und sich die Naturwissenschaft mit spannenden Geschichten verbindet – und man am Ende Lust auf mehr verspürt.

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Grundschüler beim Experimentieren

Nach achteinhalb Jahren in Babelsberg bezieht das wissenschaftliche Mitmachmuseum Extavium im Mai 2015 seinen nunmehr dritten Standort. Die neue Adresse liegt im Potsdamer Stadtzentrum: Am Kanal 57. Durch die zentralere Lage sind die neuen Räumlichkeiten nun auch für die Gäste der Stadt erkennbar und erreichbar, was als deutlicher Vorteil zu bewerten ist. Die Ausstellung mit etwa 60 interaktiven Exponaten ist etwa 400 m² groß. Die Mitmachkurse und Workshops finden in zwei Experimentierräumen statt. Das Angebot für Schulklassen beinhaltet stets eine gelungene Kombination aus Ausstellung und einem an den Rahmenlehrplan angepassten Experimentierkurs.

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Jungs an der Plasmakugel

Aufgrund der nun veränderten räumlichen Bedingungen werden die Kursangebote adaptiert und die Besuchszeiten reglementiert. Künftig wird das Extavium dienstags bis freitags ab 9 Uhr für Schulen, Horte und Kindergärten geöffnet haben und zweistündige Besuchszeiten offerieren. Gleichzeitig werden bis zu drei reguläre Schulklassen im Extavium sein, bislang konnten etwa acht Schulklassen im gleichen Zeitraum die Ausstellung erobern. Es ist daher jetzt schon abzusehen, dass die Nachfrage seitens der Schulen größer sein wird als die Möglichkeiten des Extaviums, dieser Nachfrage gerecht zu werden. Frühzeitiges Anmelden ist angeraten.

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Erwachsene am Heißluftballon

An den Wochenenden und in den Ferien können auch weiterhin Familien das Extavium als Ausflugsziel wählen. Die ersten Anmeldungen für Kindergeburtstage am neuen Standort liegen bereits vor. Jährlich haben mehr als 1000 Kinder ihren Geburtstag im Extavium gefeiert. Meist fand die Anmeldung dafür unmittelbar nach einem Besuch mit der Schulklasse statt, wenn das Kind hoch- begeistert zu Hause erzählt, wie viel Spaß Lernen machen kann. Auch dafür muss man sich in Zukunft rechtzeitig anmelden.

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Mädchen im Spiegelwürfel

Das Extavium wird am neuen Standort die inhaltliche und methodische Qualität der Angebote ebenso hochhalten wie bisher. Grundsätzlich betrachtet das Extavium den neuen Standort als Übergangslösung von zunächst 3 Jahren. Innerhalb dieser Zeit wird das Extavium prüfen, inwieweit langfristig die Größe seines Angebots, hier insbesondere dann auch der Ausstellungsfläche, wieder der Nachfrage angepasst werden kann. Dabei werden ebenso Standorte außerhalb Potsdams bewertet.

Weitere Informationen rund um das Extavium finden sich unter link  www.extavium.de.

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